Reise
Unsere Reiseroute...
Auf obiger Weltkarte könnt Ihr die ungefähre Reiseroute sehen - so war es zumindest einmal geplant...;-)
Nachfolgend findet Ihr die von uns als erzählenswert eingestuften Reiseerlebnisse der jeweiligen Regionen dieser Erde; viel Spass beim Lesen und - wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen und Kommentare!
Do
04
Mär
2010
Aufgehen im Nichtstun...

Schweren Herzens verliessen wir am 3. Februar Australien und liessenuns – einmal mehr – von Air Asia nach Kuala Lumpur befördern. Wir wollten bei unserem inzwischen fünften Halt in der Hauptstadt Malaysias drei Tage verweilen und uns ein bisschen was ansehen... Ganz oben auf der Liste hatten wir einen Besuch der Skybridge der Petronas Twin Towers. 1600 Gratistickets gibt’s jeden Tag. Das schien uns eine Menge, trotzdem machten wir uns frühmorgens auf den Weg – und waren doch ein wenig verblüfft, als wir an cirka 445. Stelle anstehen mussten... 40 Minuten später waren wir stolze Besitzer zweier Eintrittskarten für den späteren Nachmittag. Pech nur, dass es an diesem Tag früher als sonst regnete. Wobei der Begriff regnen dem Geschehen nicht wirklich gerecht wurde. Es goss sintflutartig, die Strassen verwandelten sich in Minuten in reissende Bäche, aus der Kanalisation sprudelte das Wasser nur so heraus und wir waren sofort nass bis auf die Knochen, trotz Regenschutz... Der Kampf mit dem Regen lohnte sich, da die Aussicht von der Skybridge sehr beeindruckend war. Wir kamen nach dem Eindunkeln nochmals zurück, um Bilder von den grossartig beleuchteten Türmen zu machen. Natürlich durfte auch ein kultureller Höhepunkt nicht fehlen, wir besuchten das Museum of Islamic Arts. Besonders angetan waren wir von einer Fotoausstellung über das Leben in islamischen Ländern. Kulinarischer Höhepunkt war ein Essen im „Bahnhofsbuffet“; wir wurden eingehend gemustert, da wir die einzigen Touristen waren, die sich dorthin verirrt hatten. Wir hatten zuerst einen deftigen Hustenanfall; die Küche war dermassen scharf, dass alleine der Geruch uns die Tränen in die Augen trieb. Das Essen jedoch war grossartig und unschlagbar günstig.
Do
04
Feb
2010
365 Tage unterwegs...

Nach einer kurvenreichen Fahrt in die Grampians – unser Beast bewährte sich auch auf diesem eher ungewohnten Terrain hervorragend - landeten wir in der Idylle von Halls Gap. Wir fanden ein nettes Plätzchen in einem grosszügig angelegten Caravan Park ein wenig ausserhalb des Trubels. Abends veranstalteten die Kängurus ein Preisboxen auf der nahegelegenen Lichtung, wo sich anschliessend Emus und Possums gute Nacht sagten, morgens weckten uns Kakadus (was können diese Sch...viecher für einen Krach veranstalten) und Kookaburras. Endlich konnten wir ausgiebig wandern; täglich waren wir mehrere Stunden unterwegs und genossen die spektakuläre Landschaft. Beeindruckende Felsformationen, Canyons, Wasserfälle, Wälder und immer wieder wunderschöne Aussichten, gekrönt von diesem einmaligen Australischen Himmel, wussten uns zu begeistern. Nach schweisstreibender Wandertätigkeit (bei teilweise 40 Grad...) belohnten wir uns nicht nur einmal mit dem angeblich besten Eis der Welt (Chocolate Temptation, mmmmhh...). Als es auf Neujahr zuging, nahmen die Temperaturen stetig zu und just an Silvester wurde ein „trockenes“ Gewitter befürchtet. In Folge der hohen Buschbrandgefahr wimmelte es nur so von Feuerwehrleuten. Grosse Erleichterung dann, als es wie aus Eimern zu regnen begann. Alles rannte in die Camp Kitchen, auch wir bereiteten unser Jahreswechselmenü – selbstgemachte Wiener Schnitzel – mitten im Getümmel zu. Zu guter Letzt verpassten wir den Countdown, da wir es versäumt hatten, die Uhr nach der neuen Zeitzone – jener von Victoria – zu richten... So staunten wir nicht schlecht, als sich der ganze Caravan Park um 23.30 Uhr um den Hals fiel und „es guets Nöis“ wünschte...
So
03
Jan
2009
South Australia - The Festival State...

… so heisst es zumindest auf den Nummernschildern. Davon hatten wir nicht viel, obwohl wir Weihnachten in Adelaide feierten. Nach Gerhardt Polt stand uns das Event before...
Ceduna hiess uns in Südaustralien bei ca. 42 Grad willkommen – nachdem unser Auto überraschend nachlässig auf „verbotene“ Lebensmittel inspiziert worden war. Südaustralien versteht wie Westaustralien keinen Spass mit eingeführten Früchten, Gemüse, Honig uvam. Es drohen Bussen in der Höhe von mehreren Tausend Dollars. Ein mehrseitiges Quarantäne-Büchlein gibt Auskunft, was von wo nach wo mitgenommen werden darf. Von Ceduna aus besuchten wir die Seelöwenkolonie in Streaky Bay. Nach einer 51-km langen Offroad-Strecke durften wir die Tiere aus luftiger Höhe beim Faulenzen beobachten. Es handelt sich um die einzige Seelöwenkolonie, die sich direkt am Festland niedergelassen hat.
Mo
14
Dez
2009
Abwechslungsreicher Südwesten...

Von Perth führte uns ein ungewöhnlich kurzer Weg nach Fremantle, wo wir an der windigen Beach eine Campsite bezogen. Hauptgrund für den Stopp war ein Besuch des Fremantle Prison, wo wir uns der Great Escape und der Fremantle Prison Tour anschlossen. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob die Guides nun Ex-Knackis oder Ex-Wärter waren... Der Eine erinnerte uns auffällig an Kevin Bacon aus „Sleepers“. Die Touren waren äusserst interessant und unterhaltsam, so standen wir in jenem Hof, wo auch Bon Scott seine Knast-Freizeit verbrachte – das Klauen einer Gallone Benzin hatte in als Teenie in den Bau gebracht! Ursprünglich wurde das Gefängnis für Convicts aus England gebaut. Diese wurden z.B. für den Diebstahl eines Laibes Brot zu mehreren Jahren Zwangsarbeit in Westaustralien verurteilt. Nach Verbüssung der Strafe sollten sie sich in der Region niederlassen, auf diese Weise wollte man die damals sehr spärlich besiedelte Gegend bevölkern. Mehr als eine Hängematte hatte in den Zellen nicht Platz. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein „normales“ Gefängnis aus dem Fremantle Prison – und bis auf wenige Modernisierungen blieb alles bis Anfang der 1990er Jahre unverändert in Betrieb. Bis zum Schluss gab es keine funktionierenden (Ab-)wasserleitungen in den Zellen, die Insassen mussten mit einem Eimer vorlieb nehmen, der jeden Morgen zu entleeren war! Verschiedene spektakuläre Fluchtversuche führten bis auf wenige Ausnahmen nicht zum gewünschten Erfolg. Eine der Ausnahmen war Brendan Abott, der unter dem Namen Postcard Bandit zur Legende wurde. Er fertigte mit zwei Mithäftlingen Wärteruniformen an, in denen sie entkamen. Einer der Flüchtlinge brach sich allerdings beim Sprung über die Mauer den Fuss, er kam nicht weit... Abott war mehrere Jahre auf der Flucht und erbeutete bei Banküberfällen geschätzte 5 Mio. Aussiedollars. Dabei liess er der Polizei Fotos zukommen, die ihn unter anderem vor einer Polizeistation zeigten. Gemäss unserem Guide war er einer der Ersten, der eine Tour im inzwischen zur Touristenattraktion umgewandelten Gefängnis machte – und sich sogar im Gästebuch eintrug (Adresse: „wo ihr mich nicht finden werdet...“). Dies als meistgesuchter Verbrecher Australiens, notabene... Er wurde schlussendlich wieder gefasst und verbüsst inzwischen in einem Hochsicherheitsgefängnis die Erste von mehreren langjährigen Strafen. Eine amüsante Episode war die Flucht einer Insassin, die die ganzen Mühen auf sich nahm – um schliesslich im nächstgelegenen Pub ein Bier trinken zu gehen... Nach dem lang ersehnten Genuss liess sie sich widerstandslos festnehmen. Erwähnenswert, wenn auch in Anbetracht der sanitären Installationen und der damaligen Temperaturen von 52 Grad wenig erstaunlich, ist der Gefängnisaufstand von 1988, wo mehrere Wärter als Geiseln genommen und das halbe Dach abgebrannt wurden. Wie durch ein Wunder kam der Aufstand zu einem unblutigen Ende. Das Drama wurde rund um die Uhr live übertragen, Helis filmten alles und zur Verpflegung von Insassen und Geiseln wurde ein Taxi mit 1000 Burgern von Hungry Jack's bestellt... Eher nachdenklich stimmte uns die Tatsache, dass noch 1964 ein Insasse gehängt wurde und dass dies theoretisch bis in 70er Jahre möglich war. Die Atmosphäre im Hinrichtungsraum und den Todeszellen war sehr bedrückend.
Di
17
Nov
2009
Im Westen viel Neues...

Wir erreichten Broome nach drei Tagen endlosen Fahrens. Die Kimberleys, die Bungle Bungles und später auch der Karijini Nationalpark wurden Opfer unserer temporären Reise- und Entdeckungsunlust sowie der grossen Hitze. In Broome erwartete uns eine wunderschöne Beach mit einmal mehr traumhaften Sonnenuntergängen. Wir liessen uns einen Besuch im ältesten Deckchair-Cinema der Welt nicht entgehen, auch dieses Mal verliessen wir das Kino eher nachdenklich, erzählte der Film doch die wahre Geschichte vom Verschwinden australischer Reporter in Osttimor (Balibo). Sehr spannend gestaltete sich ein Abstecher in das kleine Museum, dass grösstenteils der Perlentaucherei gewidmet ist. Für uns als Hobbytaucher war es unfassbar, unter welchen Umständen und mit welch primitiver Ausrüstung die Perlentaucher ihrem gefährlichen Beruf nachgingen. Die Luftzufuhr wurde mittels einer manuell betriebenen Pumpe sichergestellt; der Taucher konnte mittels mehrmaligem Ziehen an einer Leine um mehr oder weniger Luft bitten... Die hohe Anzahl an Todesfällen reduzierte sich erst ab 1915, als eine Dekompressionskammer zur Verfügung stand. Anfangs wurden Aborigines zum Tauchen gezwungen, später beherrschten die Asiaten die (Perlen-) Taucherszene. Unser Beast musste zu einem weiteren Service, was insofern erwähnenswert ist, als der gute Mechaniker – wie wir später herausfinden sollten – irgendetwas an der Einspritzung veränderte... Wir wurden anfangs noch nicht stutzig, als der Motor beim Herunterschalten plötzlich abstellte. Im Outback ist das auch nicht ganz so gefährlich, hat man doch selten ein Auto direkt hinter sich...
Mo
16
Nov
2009
Outback und Reisekoller...

Der folgende Bericht deckt ein eher kleines Zeitfenster, dafür aber umso grössere Reisedistanzen ab. Die Gründe dafür sind einerseits die gewaltigen Distanzen, die im Outback zwischen den einzelnen Orten zurückzulegen sind, andererseits wurden wir erstmals von einem richtigen Reisekoller heimgesucht, sodass wir uns entschieden haben, möglichst rasch in den Westen zu gelangen, um es dort ein wenig gemütlicher anzugehen.
Nach unseren Tauchabenteuern am Great Barrier Reef machten wir uns auf in Richtung Westen; via Darwin wollten Westaustralien wir anpeilen. Schon wenige Stunden nach Cairns erreichten wir das Winke-Winke-Land, wo man die selten entgegenkommenden Fahrzeuglenker grüsst und sich vor den Road Trains in acht nehmen muss. Diese Ungetüme sind mindestens 36.5m und maximal 53.5m lang, fahren 100 km/h, haben nebst bis zu vier Anhängern einen sehr langen Bremsweg und verursachen Steinschlag und einen gewaltigen Luftwirbel. Ein von Eva filmisch festgehaltenes Überholmanöver dauerte sage und schreibe 45 Sekunden vom Moment des Ausscherens bis zum Wiedereinspuren... Stundenlang fuhren wir geradeaus – wir wünschten uns sehnlichst einen Tempomat – und bestaunten die faszinierende Weite einer sich doch immer wieder leicht verändernden Landschaft. Erstmals stiessen wir auf die für Australien so typischen roten Sand- oder Staubstrassen. Damit keine Langeweile aufkam, studierten wir eine kleine Wink-Choreographie ein... Vor lauter Vorfreude machten wir uns fast ins Hemd – dümmer nur, dass wir das nächste Fahrzeug erst ca. 1.5 h später kreuzten. Jedenfalls sorgte unsere Performance immer wieder für Belustigung...
Di
29
Sep
2009
Weitere OZ-Highlights im Osten...

Unser letzter Vormittag auf Fraser war eigentlich „nur“ für die Rückfahrt zur Fähre reserviert, doch durften wir zwei weitere unerwartete Highlights erleben. Zuerst konnten wir zwei Buckelwale während ca. 20 Minuten beim Spielen unmittelbar vor der Küste beobachten; welch Spektakel! Danach verabschiedete uns ein Dingo bei der Fähranlegestelle, so dass wir das verpasste Foto doch noch nachholen konnten.
Zurück auf dem Festland, gönnten wir unserem tapferen Beast eine Runde im Auto-Spa: Unterbodenwäsche, Einseifen, Hochdruckreiniger, Wachs und natürlich Politur liessen unser Auto in neuem Glanz erstrahlen. Nicht zu vergessen der Aufkleber „We've done Fraser!“...
Mo
28
Sep
2009
Fraser Trophy...

Fraser Island, für die meisten bedeutet dies eine geführte Tour in einem allradgetriebenen Monstercar oder in einem gutausgerüsteten Mietauto, z.B. einem Toyota Landcruiser, der hierzulande als beinahe unzerstörbar gilt... Kaum jemand aber wagt das Abenteuer mit einem Mitsubishi Express 4WD Cämpervän. Eigentlich wollten wir von Hervey Bay aus starten, da gemäss unserem Guide die Landung dort einfacher sei. Nun waren wir aber schon mal in Rainbow Beach und das Fähr-Ticket auch noch günstiger. Wir inspizierten die Ablegestelle der Fähre und durften feststellen, dass man sogar zu Fuss beinahe stecken blieb. Es bestätigte sich, was wir von verschiedener Seite schon gehört hatten: die Bedingungen waren in Folge der langen Trockenheit besonders schwierig... Auf den ca. 400m von der Strasse zur Fähre mussten - zu unserer grossen Freude - mehrere Fahrzeuge aus dem Sand befreit werden. Allenthalben wurde geschaufelt, gebuddelt, gestossen, geflucht und mit heulendem Motor wieder angefahren – nur um noch tiefer zu versinken... Voller Zuversicht kehrten wir zu unserem Beast zurück – und schwiegen erst mal eine Minute, nachdem wir leer geschluckt hatten... Danach fällten wir den Entscheid, jetzt oder nie, das kann doch unser Beast nicht aufhalten! Wir besorgten uns die notwendigen Bewilligungen, kauften gross ein (Proviant, Gas, Benzin, Reifendruckmesser und Abschleppseil – vielleicht wäre ja unsere Hilfe gefragt...;-)) und gönnten uns eine letzte Nacht in einem Caravan Park mit heisser Dusche.
Mo
07
Sep
2009
Endlich zu dritt - Eva, Adrian und THE BEAST

Hi Mates,
Über uns ein unendliches Sternenmeer, ein Neumond, so intensiv, dass wir Schatten werfen. Um uns herum dichter Urwald, zwei leuchtend rote Augen hüpfen vorbei – ein Wallaby. Wir sitzen im Nightcap National Park und beginnen diesen Bericht zu schreiben.
Mo
03
Aug
2009
180 Tage unterwegs...

Salamat Datang,
Air Asia hat uns einmal mehr nicht nur effizient nach Malayasia geflogen sondern uns
sogleich in einem sehr komfortablen Bus in die Metropole Kuala Lumpur gebracht. Mit der Monorail gelangten wir schliesslich zu unserer Bleibe und uns wurde sofort klar, dass wir in Malaysia nicht das
gleiche Preis- Leistungsverhältnis erwarten dürfen wie an unseren bisherigen Destinationen. Auf dem Weg zu den Petronas Twin Towers liefen uns Fränzi und Kristian über den Weg. Bei einem
Willkommensdrink tauschten wir uns über die wichtigsten News aus: Jacko's Tod und Christian Gross' Abgang. Beim Nachtessen waren wir bereits zu sechst, Martin und Sara, zwei Weltreisende aus Basel,
gesellten sich zu uns und wussten spannendes von ihrer bisherigen Reisezeit zu berichten. Danach gings noch ans umpacken, hatten die beiden uns doch Schoggi, Sonnencrème, Bücher und anderes aus der
Heimat mitgebracht.
Di
07
Jul
2009
Indonesien à la carte...

Salam,
Voller Vorfreude auf die uns schon von vielen Seiten empfohlenen Gili-Inseln machten wir uns auf in Richtung Bootssteg, wo wir bereits von einem piratenschiffähnlichen Kutter erwartet wurden. Dieser war allerdings nicht am Bootssteg, sondern wegen dem tiefen Wasserstand bereits 60 Meter im offenen Meer vor Anker gegangen. Wir also zuerst mit Sack und Pack (inkl. montierten Wanderschuhen) durch den Sand und rein in das wackelige Beiboot, das voll gepackt bis unters Dach anschliessend zum Schiff raus schaukelte. Wir sicherten uns die zwei Besten Plätze auf dem oberen Deck, die – zumindest während der Wartezeit – im Schatten lagen. Wider erwarten zog sich die Wartezeit ein bisschen in die Länge (etwa eine Stunde), weil das wacklige Beiboot noch weitere Passagiere sowie Gepäck vom Ufer holen musste. Aus unerklärlichen Gründen gingen wir davon aus, dass die drei Inseln nach etwa 2 ½ Stunden hätten zu sehen sein sollen; nach 3 ½ Stunden wurde uns nicht nur übel sondern wir auch stutzig; nach 4 ½ Stunden fanden wir heraus, dass die lustige Seefahrt etwa 5 ½ Stunden dauern wird. Adrian inzwischen auf Rückenlage im Schatten, Eva einen imaginären Punkt am Horizont fixierend und sich am Vorderbank festklammernd liessen wir das Abendessen an Bord sausen! Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön....
Do
18
Jun
2009
Da laust mich doch der Affe...

Salam,
Nach einer kurzen Nacht in Phuket klingelte uns der Wecker um 04.30h aus den Federn. Nach einem frühmorgendlichen Fussmarsch zum Busbahnhof und einer rasanten Fahrt zum Flughafen waren wir froh, als unser Flieger kurz nach 08.00h abhob. Via Kuala Lumpur erreichten wir – von Turbulenzen gebeutelt - gegen Abend Denpasar, Bali. Dort wurden wir von einem schweigsamen Fahrer abgeholt und erhielten einen Vorgeschmack auf das Verkehrsaufkommen in Kuta. Für eine Fahrt von wenigen Kilometern benötigten wir ungefähr 40 Minuten. Die Tage in der Surfermetropole genossen wir am breiten Strand oder auf dem gemütlichen Balkon unseres grosszügigen Zimmers. Die Verwirrung betreffend Zeitumstellung war perfekt, denn von Phuket nach Kuala Lumpur wurde an der Uhr gedreht und die Zeit in Bali war wieder anders. In Indonesien gibt es drei verschiedene Zeitzonen. Ausserdem hatte unser Fahrer die Uhr in seinem Gefährt nicht korrekt eingestellt. Kurz bevor wir nach zwei Tagen wieder weiterreisten, hatten wir es dann aber raus und gelangten gerade noch rechtzeitig an die Busstation von wo aus wir nach Ubud gebracht wurden.
Mo
08
Jun
2009
Finale Koh Samui

Nach beinahe einem Monat Koh Samui überkommt uns fast ein bisschen Wehmut, wenn wir an unseren baldigen Abschied denken. In der Zeit an der Lamai Beach hatten wir beinahe so etwas wie ein Stück Alltag: gut eingerichtet in unserem Bungalow wenige Meter vom Strand entfernt, ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Früchten à Discrétion, nettem Personal, dem Fruchtverkäufer mit seiner schweren Konstruktion und feinen Ananas (ein paar Schnitze Kokosnuss, eine Banane und zwei Lychees gabs obendrauf), freundlichen Strandverkäufern (die auch dann noch freundlich sind, wenn man ihnen nichts abkauft!),viel Sonne und ab und zu Regen, spannende Lektüre, herzige Büsis, verspielte und zutrauliche Hunde, French Open live, feinsten Essständen usw.
Mi
27
Mai
2009
Rundreise und Koh Samui deluxe...

Sawasdee,
1. Mai, der Tag an dem Evas Kamera in die Knie ging, war auch der Tag an dem wir voller Freude Annemarie und Peter in Bangkok begrüssen durften. Schweissüberströmt und mit unseren vier Rucksäcken
schwer beladen, begleitet von skeptischen Blicken des zahlreichen Personals, trafen wir im wunderschönen Hotel Rembrandt (www.rembrandtbkk.com) ein. Wir staunten nicht schlecht, dass wir umgehend in
den 24. Stock, die Executive Lounge des Hotels, zum Check-In gebeten wurden. Dort genossen wir neben einer beeindruckenden Aussicht auch Häppchen und Getränke à Discretion.
Mi
29
Apr
2009
Im Land der Buddhas

Sa-wat-dii allerseits,
Bevor wir unsere Füsse auf thailändischen Boden setzen durften, stand uns eine lange und beschwerliche Reise bevor. Kurz bevor wir Hampi verliessen, liess sich Adrian sein Frühstück nochmals durch den Kopf gehen. Eine Fähren- und Rickshawfahrt konnte er knapp überstehen, bevor er beim Bahnhof ein nächstes Mal rennen musste. Auch Kokoswasser, Immodium und Dafalgan vermochten nicht zu verhindern, dass er den Grossteil der Nacht auf der einladenden Zugtoilette (die Toiletten waren „Indian style“, was Adrian eine gewisse Akrobatik abverlangte...) verbrachte. Kaum in Bangalore angekommen legte ihn Eva mit dem Gepäck irgendwo ab, um Tee und Informationen über die Weiterfahrt zu besorgen. Die sechsstündige Fahrt nach Chennai verlief dann glücklicherweise relativ ruhig. In Chennai entschieden wir uns für ein feudaleres Hotel. Zu den bestehenden Beschwerden (Erbrechen und Durchfall) gesellte sich Fieber. Zu allem Überfluss steckte Bangkok in grösseren Unruhen, sodass unsere Weiterreise an einem seidenen Faden hing. Nichts desto Trotz machte sich Eva auf den Weg die beantragten Visa bei der Thailändischen Botschaft abzuholen. Auf dem Rückweg erstand Eva Electrolytpulver, das Adrian mit dem nötigen Mineralien versorgen sollten. Die Unruhen in Bangkok schienen abzuklingen, so auch das Fieber und unserem Flug nach Bangkok stand nichts mehr im Wege.
Mi
15
Apr
2009
nur noch 12 Stunden Indien...

Namaste zum Letzten!
Ein klein wenig traurig verliessen wir am 2. April das St. Moritz Indiens, das so angenehm kühle Munnar. Die Abfahrt erfolgte leicht verspätet, um 14 Uhr, anstatt 12.40 Uhr (dann kam der Bus an), sodass wir uns an den „gschmuddeligen“ Strassenständen (gäll Max!) mit feinsten Samosas verpflegen konnten, mmmmhhhh...
Di
31
Mär
2009
Kerala

Namaste!
Eigentlich erhofften wir uns von Frank, dem Eigentümer der Villa Anamika, ein paar gute Tipps, aber nachdem wir fünf Tage vergebens nach ihm Ausschau gehalten hatten, entschlossen wir uns kurzerhand, in ein näher am Strand gelegenes Hotel zu ziehen. Dort verbrachten wir 5 weitere Nächte und hatten vor allem mit der immer grösseren Hitze zu kämpfen. Unseren Tagesablauf passten wir dem Thermometer an; von 7 – 10 Uhr Jogging und Strand, danach Frühstück und Siesta, von 15 – 18 Uhr nochmals Strand, anschliessend Abendessen in einem der vielen Restaurants mit wunderbarem Blick auf das Meer.
Mo
16
Mär
2009
Bikaner, Jodhpur und Udaipur

Namaste!
Nach einer schlaflosen Nacht erreichten wir am 4. März Bikaner, eine für indische Verhältnisse ruhige Stadt mit wenig Verkehr und Gehupe. Eine richtige Oase in wüsten ähnlicher Umgebung. Bei der Besichtigung des Forts gerieten wir in eine indische Gruppenführung, aus der wir uns französisch verabschiedet und den gut erhaltenen Palast auf eigene Faust erkundet haben. Viel mehr war an diesem müden Tag nicht aus uns herauszuholen.
Di
03
Mär
2009
Taj Mahal und weitere Sehenswürdigkeiten

Hallo zusammen,
Dieser Bericht entsteht auf der schoenen Dachterrasse unseres Hotels, ein wahrer Geheimtipp (www.sunderpalace.com).
Nach einem unfreiwilligen Ruhetag in Gwalior (Duenn.... und kalte Ohren von Adrian) haben wir unsere Reise, wie gewohnt, im Zug fortgesetzt. Die Fahrt nach Agra dauerte knapp vier Stunden und führte uns einmal mehr durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Teilweise fuhren wir an Lehmdörfer vorbei, wie sie Eva noch aus Afrika kennt, teilweise an üppigem Grün oder an kahler Hügellandschaft. Manchmal tauchten aus dem Nichts Menschen auf, zu Fuss oder mit dem Fahrrad wo wir nicht wussten, woher sie kamen, geschweige denn wohin sie gingen.
Mi
25
Feb
2009
Einfach luxurioes...

Nach dem Abbruch der Meditation kehrten wir am 17.2. nach Nagpur zurück, annulierten das bereits erstandene Zugticket nach Bhopal und kauften ein Neues für den folgenden Tag. Einmal mehr zeigte sich die Indische Eisenbahn sehr effizient, alles klappte bestens!
Di
10
Feb
2009
Aller Anfang ist schwer...

Namaste!
Da wir am Montag (wegen Schneefalls in London) nicht abreisen konnten, wurden wir in Sachen Geduld ein erstes Mal geprüft. Geduld, eine Tugend, die für Indien unabdingbar ist. Am Mittwoch, 4. Februar gings dann definitiv los.Nach 13-stündiger Reise kamen wir planmässig um 11.45h Lokalzeit in Mumbai an und wurden wie verabredet von Ravi abgeholt (danke nochmals, Jacqui!). Gemäss seiner grossen roten Tafel erwartete er allerdings eine E. Gehrig und einen A. Ramstein. :o)
Mo
15
Dez
2008
Newsletter No1

Liebe Freunde,
wir sind zwar noch nicht weg, dennoch gibt es Anlass für den ersten
Newsletter.
Eva & Adrian - der Weg ist das Ziel...
